Infos zu Costa De La Luz Reisen
Costa de la Luz heißt "Küste des Lichts", und von der Sonne verwöhnt ist dieser Küstenstreifen an der Grenze zu Portugal allemal. Dass die spanische Atlantikküste lange im Schatten der Costa del Sol stand hat durchaus sein Gutes. Auf diese Weise blieb der Landstrich weitgehend von den Bausünden der 60er Jahre verschont. Obwohl nun zunehmend für den Tourismus erschlossen, haben sich viele Orte ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Die Hafenstadt Cádiz zählt zu den ältesten Siedlungen Europas. Die Kathedrale mit goldener Kuppel an der „Campo del Sur“ ist einen Besuch wert, die Aussicht vom „Torre Poniente“ lohnt den Aufstieg. Das Altstadtviertel „Santa María“ mit weißen Häusern und schattigen Plätzen lädt ebenso zum Bummeln ein wie der “Paseo Marítimo“. Badefreuden genießt man an der „Playa de la Victoria“, dem langen Sandstrand in der windgeschützten Bucht von Cádiz. Beliebt sind auch die Strände von Conil de la Frontera sowie Mazagón und Matalascañas in der Nachbarprovinz Huelva.
Die Temperaturen werden hier am Atlantik auch im Hochsommer mit rund 30° C angenehmer empfunden als am Mittelmeer oder im Landesinneren, da stets eine frische Brise für Abkühlung sorgt. Der Wind macht die Costa de la Luz zu einem Paradies für Surfer, die es vor allem an die Strände von Tarifa zieht. Die Stadt liegt an der Straße von Gibraltar. Nirgends ist Afrika so nah. Knapp 14 km sind es von der „Punta de Tarifa“, dem südlichsten Punkt Europas, bis zur marokkanischen Küste. Es besteht regelmäßiger Fährverkehr nach Tanger.
Wer das Hinterland entdecken möchte, dem sei ein Abstecher nach Jerez de la Frontera empfohlen mit Besuch einer Bodega, um den weltberühmten Sherry vor Ort zu kosten. Arcos de la Frontera an der Grenze zur Provinz Sevilla gilt als eines der schönsten von den Mauren angelegten weißen Dörfer. Naturfreunde können Ausflüge ins nahe El Rocio unternehmen und dort an geführten Touren durch den Nationalpark Coto de Doñana teilnehmen.
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